Freiwillige Feuerwehr Wilsdruff
Unwetter

2010-08-07 Technische Einsatzleitung

August 9, 2010 · Kommentar schreiben 

Einsatzort: Ottendorf im Kirnitzschtal [Google Maps]

Datum: 07.08.2010

Alarmierung: 14:30 Uhr
Rückkehr: 08.08.2010 22:30 Uhr

Kräfte vor Ort: Wilsdruff (MZF)

Bericht: Als sich die Wetterlage in der Sächsischen Schweiz immer mehr zuspitzt, wurde die Technische Einsatzleitung (TEL) Alpha alarmiert. Die Kameraden Falk Arnhold und Eric Sautner machen sich mit dem Mehrzweckfahrzeug auf den Weg nach Pirna. Durch den Kreisbrandmeister Karsten Neumann wurden dann 3 Mehrzweckfahrzeuge und der ELW2 Kreischa in das rund 25km entfernte Ottendorf geführt und richteten dort den Einsatzleitwagen (ELW2) für den Führungsbetrieb ein. Zu den ersten Aufgaben  zählte die Evakuierung von mehreren Mühlen, Pensionen und Wohnhäuser im Schadensbereich. Dazu standen unter anderem Hubschrauber und Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung. In der Nacht zum Sonntag konnten die ersten Kameraden sich dann Ausruhen, sie schiefen Teilweise in bereitgestellten Feldbetten oder Ruhten auf der Rückbank des eigenen Fahrzeuges. Während dieser Zeit wurde mit einer “Notbesetzung” der Einsatz weiter bearbeitet. Ab ca. 07:30 Uhr wurden dann die ersten Feuerwehren zur Schadensbegutachtung in das Einsatzgebiet zwischen Ottendorf und Bad Schandau entsannt und Meldung für Meldung in das Dokumentationssystem aufgenommen. Gegen 9 Uhr traf die Ablösung für mehrere Kameraden ein. Während des gesamten Tages wurden Meldungen von den einzelnen Fahrzeugen bzw. Einheiten wurden Meldungen und Anforderungen innerhalb der TEL weitergeleitet, verarbeitet und entsprechende Entscheidungen zurück oder zur Weiterleitung an andere Stellen weitergegeben. Gegen 20 Uhr war das Team mit dem Abrüsten fertig und traten die Heimreise an. Die Feuerwehr Wilsdruff beteiligte sich mit rund 72 Mann-Stunden.

Bilder / Video von SZ-Online.de

TEL-Personal Wilsdruff:

  • Falk Arnhold
  • Siegfried Sautner
  • Eric Sautner (IuK)

Appell: Kein Katastrophentourismus bei Hochwasser

August 9, 2010 · Kommentar schreiben 

Appell: Kein Katastrophentourismus bei Hochwasser

Feuerwehrverband dankt eingesetzten Kräften in Sachsen für Engagement

Berlin/Görlitz – Deiche verstärken, Keller auspumpen, Schlamm beseitigen: „Alle Feuerwehren im Landkreis Görlitz sind im Einsatz“, erklärt Andreas Johne, Pressesprecher des Katastrophenstabes des vom Hochwasser der Neiße betroffenen Landkreises. Mehr als 1.000 Einsatzkräfte – darunter ein Großteil Feuerwehrangehörige – versuchen aktuell, den Schaden zu minimieren. „Wichtig ist, die Helferinnen und Helfer nicht durch Katastrophentourismus zu behindern“, appelliert Johne. In Teilen des Landkreises war aufgrund starker Regenfälle Katastrophenalarm ausgerufen worden.

„Aus ganz Sachsen sind Einheiten des Katastrophenschutzes in die betroffenen Gebiete unterwegs“, berichtet Siegfried Bossack, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen. „Wir danken den eingesetzten Kräften für ihre Hilfe  – und auch den Arbeitgebern, die das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen ermöglichen!“, erklärt Bossack gemeinsam mit Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren setzen sich mit großem persönlichen Engagement für ihre Mitbürger ein: „Wir wissen bislang von mehreren Fällen, bei denen Feuerwehrleute ihr eigenes Hab und Gut in den Fluten verloren, während sie an anderer Stelle im Einsatz waren“, so Bossack.

Die Feuerwehren sind mit mehr als 50.000 aktiven Einsatzkräften die größte Hilfeleistungsorganisation in Sachsen. Speziell bei einer Hochwasserlage, die über mehrere Tage geht, werden zahlreiche Feuerwehrmänner und -frauen zur Ablösung benötigt.

Quelle DFV, www.feuerwehrverband.de/presse

Aktuelle Pegelstände

Juni 4, 2010 · Kommentar schreiben 

Wilsdruff – Wilde Sau

Herzogswalde – Triebisch

Aktuelle Warnungen des DWD

Juni 4, 2010 · Kommentar schreiben 

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