Sturmtief Sabine verschonte das Wilsdruffer Stadtgebiet

Wie bereits einige Tage vorher vom Deutschen Wetterdienst angekündigt, fegte von Sonntag bis Montag, 9. und 10. Februar das Tiefdruckgebiet Sabine über Mitteleuropa hinweg. Entgegen der teilweise ernsten Prognosen wurde das Stadtgebiet Wilsdruff weitestgehend verschont. Die Nacht vom Sonntag zum Montag war für die Einsatzkräfte aller Ortswehren ruhig. Erst am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr wurden die Ortswehren Kleinopitz und Kesselsdorf zu einem umgestürzten Baum alarmiert, welcher durch den Einsatz von Motorkettensägen beseitigt wurde. Ein vergleichbarer Einsatz folgte kurz darauf zwischen Herzogswalde und Helbigsdorf. Gegen 7.00 Uhr wurde durch die Leitstelle Dresden die ortsfeste Befehlsstelle im Gerätehaus Wilsdruff alarmiert. Dies geschieht immer dann, wenn die Leitstelle beispielsweise auf Grund einer flächendeckenden Unwetterlage überlastet ist. Die ortsfeste Befehlsstelle beendete ihren Einsatz kurz nach 9.00 Uhr wieder. Ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person forderte die Blankensteiner und Mohorner Einsatzkräfte kurz nach dem Mittagessen. Am Nachmittag und Abend folgten noch zwei sturmbedingte Einsätze in Wilsdruff. Dort galt es, einen in den Fahrbahnbereich ragenden Baum zu beseitigen. Ein zweiter, stark schief stehenden Baum wurde mittels Drehleiter abgetragen. So konnte ein unkontrolliertes Umstürzen verhindert werden. Zeitgleich zu diesem Einsatz lief noch der Alarm einer Brandmeldeanlage in Kesselsdorf ein, deren Auslösen sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte.

Insgesamt waren am Montag, den 10. Februar fünf Sturmeinsätze und zwei „alltägliche“ Einsätze zu verzeichnen, die allesamt ohne besondere Vorkommnisse abgearbeitet wurden.

By | 2020-03-01T20:27:57+01:00 Februar 14th, 2020|