Messung radioaktiver Strahlung in Grund

Am Donnerstagabend, 6. Juni, kamen die Gefahrgut Erkundungskraftwagen (ABC-ErkKW) aus Neustadt und Heidenau mit dem bei der Ortswehr Mohorn stationierten Fahrzeug zu einer gemeinsamen Übung zusammen. Da bereits häufig die Szenarien chemischer Unfälle trainiert wurden, stand dieses Mal das Thema radioaktiver Strahlung auf dem Programm. Radioaktive Strahlung ist in für den Menschen ungefährlichen Intensitäten auch in freier Natur messbar. Die Fahrzeuge fuhren zum geologischen Aufschluss Porphyrfächer nach Grund. Die Kameraden legten die für diese Gefahrenlage spezialisierte Schutzausrüstung an. Dabei handelt es sich um Stoffanzüge, die zumindest die a-Strahlung absorbieren kann. Zusätzlich werden Atemschutzgeräte getragen, um die Strahlung nicht einzuatmen. So gerüstet wurde die vermeintliche Gefahrenzone abgesperrt. Ein Trupp aus zwei Kameraden rückte vor, um eine Strahlenmessung vorzunehmen. Ein zweiter Trupp nahm Stoffproben des vermeintlich radioaktiven Materials. Das Zusammenspiel der Kameraden aus den unterschiedlichen Wehren klappte gut, die regelmäßige, gemeinsame Übung ist jedoch unerlässlich.

By | 2019-06-23T20:52:00+02:00 Juni 19th, 2019|