Mohorner Kameraden nutzen Sturmschäden zum Üben

Die Mohorner Kameraden machten sich am Samstagvormittag, den 27. April einen eigentlich bitteren Umstand zu Nutze: Die Stürme im Frühjahr 2019 richteten im Tharandter Wald erneut großen Schaden an, sodass viel Bruchholz zu Stande gekommen ist. Die wild durcheinander liegenden und hängenden Stämme boten für die Kameraden ein optimales Übungsgelände. Wenn die Feuerwehr bei umgestürzten Bäumen zur Hilfe gerufen wird, handelt sich meist um Stämme, die in Stromleitungen hängen oder Straßen blockieren.

Unter fachmännischer Anleitung von Ausbildern der Feuerwehr und einem Mitarbeiter des Staatsbetriebs Sachsenforst arbeiteten sich die Kameraden durch den Wald. Das Sägen von unter Spannung stehenden Gehölzen ist sehr anspruchsvoll. Vor dem ersten Schnitt muss sich der Kamerad ein genaues Bild machen: Welche Spannungsverhältnisse liegen vor? In welche Richtung wird sich der Stamm beim Sägen bewegen?

Erst im Frühjahr 2018 führten die Kameraden ein ähnliches Training durch. Doch es hat sich mal wieder gezeigt: Übung macht den Meister und jeder Baum reagiert anders. Die Kameraden der Ortswehr Mohorn bedanken sich beim Staatsbetrieb Sachsenforst für die Gelegenheit, die Fertigkeiten mit der Motorkettensäge aufzufrischen.

By | 2019-05-12T17:49:18+02:00 Mai 14th, 2019|