Unsere neuen Kameraden stellen sich vor – Daniel Bereczki

Stell Dich doch bitte kurz vor.Mein Name ist Daniel Bereczki, ich bin 30 Jahre alt und wohne seit 1998 in Kesselsdorf. Ich fühle mich hier wohl und bin sehr mit Kesselsdorf verbunden. Deshalb bin ich im Februar 2018 in die Feuerwehr eingetreten. Auch meine Frau Luisa konnte ich davon überzeugen hierher zu ziehen. Sie und unser Sohn haben hier ein neues Zuhause gefunden. Beruflich bin ich als selbstständiger Versicherungsfachmann tätig.

Wie hast Du von der Freiwilligen Feuerwehr erfahren?
Ich habe in Kesselsdorf meine gesamte Jugend verbracht, da weiß man zwangsläufig, dass es eine Feuerwehr gibt. Als ich damals mit meinen Eltern hergezogen bin, konnte ich mich zwischen Fußball und der Jugendfeuerwehr entscheiden. Der Sport war für mich früher wichtiger. Aber wie man sieht, habe ich meinen zweiten Kindheitstraum ebenfalls erfüllt. Es ist nie zu spät, trau Dich und komm zur Feuerwehr!

Wie war die Reaktion in deiner sozialen Umgebung (Familie, Freunde, Arbeit) als Du in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten bist? Positiv oder negativ?
Durchweg positiv! Meine Familie und Freunde unterstützen mich dabei und geben mir die nötige Rückendeckung. Das ist mir persönlich auch sehr wichtig, denn wenn auf einer Familienfeier oder nachts um drei Uhr die Sirene geht, muss ich mich dafür nicht rechtfertigen, dass ich schnell meine sieben Sachen schnappe und im Eiltempo Richtung Gerätehaus aufbreche.

Welche Vorstellungen hattest Du vor Deinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr und haben sich diese bisher erfüllt?
Ich wusste vor meinem Eintritt, dass die Feuerwehr Brände löscht und auch mal zu einem Verkehrsunfall ausrückt. Damit waren meine Vorstellungen und Kenntnisse im Groben und Ganzen ausgeschöpft. Seit meinem ersten Dienst, den folgenden Lehrgängen, Übungen und Einsätzen, hat sich dieses Bild doch stark erweitert. Natürlich löschen wir Feuer und befreien eingeklemmte Personen aus ihren Wracks. Wir sind aber auch zur Stelle, wenn Gefahrgut austritt, ein umgestürzter Baum die Straße blockiert, Menschen in Not Erste Hilfe benötigen, Tiere geborgen werden müssen oder Rettungssanitätern eine Tragehilfe bei verletzten oder kranken Bürgern benötigen.

By | 2019-02-02T21:44:09+02:00 Februar 2nd, 2019|