Immer mehr LKW Unfälle halten die Feuerwehr in Atem

In der ersten Jahreshälfte musste die Feuerwehr Wilsdruff zu so vielen schweren Unfällen ausrücken wie schon lange nicht mehr. Besonders auffällig ist die hohe Zahl der LKW-Unfälle. Erst am 13.07.2018 ist ein 59-jähriger LKW-Fahrer kurz vor der Raststätte Dresdner Tor in Richtung Dresden ums Leben gekommen. Kurz vor 7:50 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehren Wilsdruff sowie Klipphausen und Sora auf die Bundesautobahn 4 zu einem Auffahrunfall mit 2 beteiligten LKW gerufen. Leider konnten Feuerwehr und Rettungsdienst nichts mehr für den eingeklemmten Fahrer tun. In einer aufwendigen Bergeaktion wurde der Fahrer nach rund einer Stunde befreit.

Zum Einsatz kommen dabei spezielle hydraulische Rettungssätze. Dazu gehören Schere, Spreizer sowie Rettungszylinder. Die Feuerwehr Wilsdruff ist in der glücklichen Lage, modernste Technik zur technischen Hilfeleistung vorhalten zu können. Leider stellen die Kameraden immer wieder fest, dass selbst die aktuelle Rettungstechnik der heutigen Fahrzeugentwicklung hinterherhinkt. Obwohl der größter Spreizer der Wilsdruffer Wehr eine Spreizkraft von knapp 500 kN (entspricht ca. 50 t Masse) aufweist, kommen die Gerätschaften bei den hochfesten Stählen der Automobilindustrie immer wieder an ihre Grenzen. Was bei einem Unfall die Deformation zunächst geringhalten soll, wird den Rettungskräften bei der Bergung zum Verhängnis.

Bitte tragen Sie durch eine ständig defensive und rücksichtsvolle Fahrweise dazu bei, Unfälle zu vermeiden!

By | 2018-07-16T14:27:31+00:00 Juli 16th, 2018|