Bei Unfällen auf mehrspurigen Straßen werden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei immer häufiger durch andere Verkehrsteilnehmer behindert. Grund dafür ist die fehlende Rettungsgasse.+++

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Ein wiederkehrendes Bild auf Sachsens Autobahnen, wie hier bei einem Unfall Ende Juli auf der Autobahn 4 bei Dresden. Die Einsatzfahrzeuge der Rettungskräfte hatten dabei massive Probleme, vom Stauende bis zum Unfallort zu kommen.

Interview im Video mit Ralf Schröder, Sprecher Dresdner Feuerwehr

Besonders während der Ferienzeit, in der das Verkehrsaufkommen erhöht und zusätzlich durch Baustellen belastet wird, ist das Ausbleiben der Rettungsgasse besonders fatal. Ein Problem, das auch der ADAC beklagt.

Interview im Video mit Markus Löffler, Leiter Abteilung Umwelt, Verkehr und Technik ADAC  

Nicht nur der ADAC sondern auch die Rettungskräfte selbst sind daher um Aufklärung bemüht und haben beispielsweise ihre Fahrzeuge mit entsprechenden Anweisungen am Heck versehen.

Interview im Video mit Markus Löffler, Leiter Abteilung Umwelt, Verkehr und Technik ADAC  

Bereits im Mai behinderten LKW-Fahrer die Rettungskräfte auf dem Weg zu einem Massenunfall auf der A4 bei Wilsdruff, bei dem auch ein Kleinkind verletzt wurde.

Interview im Video mit Siegfried Sautner, Feuerwehr Wilsdruff  

Und auch am Wochenende hatten die Feuerwehren entlang der A4 wieder mit zahlreichen Verkehrsteilnehmern zu kämpfen, die sich aus Unkenntnis oder Ignoranz der Bildung einer Rettungsgasse verweigerten.

Interview im Video mit Markus Löffler, Leiter Abteilung Umwelt, Verkehr und Technik ADAC

Im Falle eines Unfalls liegt es an jedem Einzelnen, die Rettungsgasse richtig zu bilden. Selbst könnte man dann aber der Nächste sein, der Hilfe braucht.

Quelle: Leipzig Fernsehen